25.05.2012 | Wissensvermittlung

Erster BfR-Science Slam soll verständliche Kommunikation fördern

Vorträge mit Spaß: Das geht!
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei einem wissenschaftlichen Vortrag Spaß haben, geht das? Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wollen das beweisen. Vor Publikum halten acht von ihnen einen Kurzvortrag über ihr Forschungsgebiet. Erlaubt ist dabei alles, was das Publikum begeistert. 

Wissensvermittlung muss nicht langweilig und trocken sein. Filme, Bilder oder auch Gegenstände - man darf gespannt sein, was sich die Wettbewerbsteilnehmer alles einfallen lassen, um die Gunst des Publikums zu gewinnen und so als Sieger gekürt zu werden. 

Verrückte Titel wecken Neugier

Die Titel der Vorträge machen auf alle Fälle schon neugierig. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem außerhalb der Konkurrenz laufenden Beitrags des BfR-Präsidenten Professor Hensel mit dem Titel: Ich, die Küchenschlampe, und mein Kampf gegen den fiesen Killerlappen - Entitäten der Infektionsepidemiologie.

Weitere Beiträge werden unter anderem sein:

  • Risiko und Mathematik - Eine Symphonie des Grauens,

  • Take me to the Dangerzone - Risikowahrnehmung und -kommunikation,

  • Warum Tätowierte weniger Sex haben sollten.

Wissenschaft erklären

Ziel der Vorträge ist es, einem fachfremden Publikum zu erklären, um was es bei der jeweiligen Forschung geht. Wer wissenschaftliche Texte liest, weiß, wie schwierig diese fast immer zu verstehen sind. Doch bei vielen Forschungsgebieten geht es letztendlich um alltägliche Dinge. Den Wissenschaftlern muss es gelingen, ihre Forschungsergebnisse so zu formulieren, dass auch der Laie sie versteht und davon einen Nutzen hat.

Risiken verstehen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat unter anderem den gesetzlichen Auftrag, über die Risiken von Lebensmitteln, Verpackungen oder Chemikalien so zu informieren, dass die Gefahr verstanden wird. Denn nur dann kann sie auch verringert oder verhindert werden.  

Bekannt sind seit vielen Jahren Dichterwettstreits (Poetry Slams). An diese Veraanstaltung ist der wissenschaftliche Schlagabtausch (Science Slam) angelehnt. Wer am meisten Beifall erhält, gewinnt den Wettbewerb.

Der erste BfR-Science Slam findet am 31. Mai in Berlin statt. Die Plätze sind begrenzt. Der Wettstreit wird nachträglich im Internet zu sehen sein. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie unter http://www.bfr.bund.de/de/science-slam.html.

Schlagworte zum Thema:  Risiko, Kommunikation

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