| Arbeitsunfälle 2011

DGUV verzeichnet weniger Unfälle mit tödlichem Ausgang

Die Zahl der Arbeitsunfälle war 2011 rückläufig
Bild: Haufe Online Redaktion

2011 haben sich weniger tödliche Arbeitsunfälle ereignet als im Vorjahr. Das geht aus den vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) jetzt veröffentlicht hat.

Unfallgeschehen leicht rückläufig

Arbeitsunfälle werden in Wegeunfälle und Unfälle am Arbeitsplatz unterschieden. Auch bei den nun veröffentlichten vorläufigen Unfallzahlen zeigt sich, dass hier unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen können. Da der Winter im Bemessungszeitraum mild war, wurden die Straßenverhältnisse weniger durch Schnee und Eis beeinträchtigt. Dies wirkte sich positiv auf die Unfallzahlen aus: die Wegeunfälle gingen zurück. 

Die Unfallzahlen im Vergleich

  • Insgesamt lag die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle bei 934.428. Dies entspricht in etwa der Zahl der Ereignisse des Vorjahres. Allerdings war von 2009 auf 2010 ein Anstieg um fast 9 % verzeichnet worden.

  • Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank von 519 auf 489.

  • Die Zahl der Wegeunfälle ging 2011 auf 188.027 zurück. Von 2009 auf 2010 waren die Unfälle zur und von der Arbeit um mehr als 25 % auf 224.110 Unfälle angestiegen.

  • Allerdings stieg die Zahl der tödlichen Wegeunfälle um 22 und lag 2011 bei 389.

Weniger Rentenfälle

Auch bei den Folgekosten wirkte sich das veränderte Unfallgeschehen aus. 2011 gab es weniger neue Rentenfälle, die durch einen Arbeits- oder Wegeunfall verursacht wurden. Mit 21.741 lag die Zahl um rund vier Prozent niedriger als 2010.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitsunfall, Gesetzliche Unfallversicherung, Wegeunfall

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