| Sicherheit

Der Herbst und seine Tücken

Wer mit dem Auto oder dem Zweirad unterwegs ist, muss nun wieder besonders aufpassen. Die letzten Spätsommertage sind bald vorbei. Auf den Straßen hat der Herbst bereits Einzug gehalten. Nebel, Dunkelheit und Wildwechsel machen Fahrten vor allem morgens und abends riskanter. Zudem sind viele landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Straßen. Angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr, so der ADAC.

Ob Mähdrescher oder Hänger – landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind oft riesig. Beim Überholen ist große Vorsicht angebracht.


Der Herbst birgt Gefahren im Straßenverkehr

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder im Außendienst: zu den größten Gefahren, die auf der Straße im Herbst lauern, zählen:

  • Nebel,
  • Wildwechsel vor allem in der Dämmerung,
  • verschmutzte Fahrbahnen durch Landwirtschaft,
  • schlechte Sicht zum Beispiel durch hohe Maisfelder,
  • landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge wegen ihrer Größe und schlechten Beleuchtung.


Verschmutzte Fahrbahn

Erdklumpen und verlorenes Erntegut machen die Straße zu einer Slalomstrecke und bei Nässe zur Rutschpartie:

  • Runter mit dem Tempo,
  • Sicherheitsabstand vergrößern,
  • an Feldern und Einmündungen von landwirtschaftlichen Wegen aufpassen.

 

Wildunfall

Was die wenigsten wissen: Wurde ein Tier angefahren und flüchtet, muss trotzdem die Polizei informiert werden. Wer getötetes Wild mitnimmt, macht sich strafbar. Das ist nach einem Wildunfall zu tun:

  • Unfallstelle sichern,
  • Warnblinker einschalten,
  • Warndreieck aufstellen,
  • Polizei verständigen.

Wildtiere leben in Deutschland nicht wirklich wild. Sie gehören dem jeweiligen Revierinhaber. Dieser wird nach einem Unfall von der Polizei informiert, kümmert sich um das angefahrene Tier und stellt eine Unfallbescheinigung aus. Der Schaden wird dann über die Kaskoversicherung reguliert.

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