26.10.2012 | Umfrage

Arbeitgeber vernachlässigen IT-Sicherheit

Sind Ihre Rechner gegen Cyberangriffe geschützt?
Bild: MEV-Verlag, Germany

Viele Arbeitgeber vernachlässigen den Schutz gegen Computerkriminalität. So gibt es zu selten Regeln für den Umgang mit Passwörtern. Den Mitarbeitern wird außerdem in den wenigsten Fällen gesagt, dass sie besser keine externen USB-Sticks am Firmen-PC benutzen.

Wer den Computer nicht ausreichend schützt, läuft Gefahr dass betriebsinterne Daten nach außen gelangen. Oder dass die Computer mit Viren verseucht und schlimmstenfalls sämtliche Computer im Unternehmen lahm gelegt oder sogar dass alle Daten gelöscht werden.

Zu wenige Schutzmaßnahmen gegen Cyberkriminalität

Eine Umfrage von BITKOM zeigt wie nachlässig mit der Computersicherheit in deutschen Unternehmen umgegangen wird:

  • 21 Prozent gaben an, dass es in der Firma keine Vorgaben gibt, mit denen Computerkriminalität verhindert werden könnte.
  • 19 Prozent sagen, dass sie noch nicht von solchen Regeln in ihrem Unternehmen gehört hätten.
  • Nur 50 Prozent wissen von betriebsinternen Richtlinien für den Umgang mit Passwörtern.
  • Nur in 41 Prozent der Unternehmen ist festgelegt, wie mit externen Datenträgern umzugehen ist.
  • Nur 40 Prozent sagten, dass es bei ihnen Vorgaben zum Surfen im Internet gäbe sowie zum Umgang mit sozialen Netzwerken vom Arbeitsplatz aus.
  • Nur 35 Prozent wurden darüber informiert, wie sie mit Spam-Mail umgehen sollen.
  • Nur 31 Prozent haben Regeln bekommen, was sie im Umgang mit mobilen Geräten wie Notebook, Tablet-PC oder Smartphone zu beachten haben.

Hier lauern Gefahren bei der IT-Sicherheit

  • Ohne Passwörter haben Fremde eventuell Zugang zu vertraulichen Daten.
  • Mit externen USB-Sticks werden häufig Viren und andere schädliche Programme eingeschleppt.
  • An Spam-Mails hängen oft infizierte Dateianhänge oder sie beinhalten Links zu Internetseiten mit Schadsoftware.
  • Mobile Endgeräte sind klein und handlich und deshalb auch schnell gestohlen.

Tipp für ein gutes Passwort

Damit ein Passwort sicher ist, sollte es aus

  • Buchstaben
  • Zahlen und
  • Sonderzeichen

generiert werden.

Gut merken kann man sich Sprichwörter oder Liedtitel, die man „entstellt“ wie etwa

„Vorsicht ist besser als Nachsicht“ aus dem man dann zum Beispiel „1V(iba)N1“ macht. Erkennen Sie das Sprichwort noch? Dann ist gut, denn Sie müssen es sich ja merken können.

Schlagworte zum Thema:  IT-Sicherheit, Computerkriminalität, Viren, Passwort, Datenschutz

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