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Absturzunfälle vermeiden – Datenbank hilft

Unfälle sind etwas Schreckliches. Doch man kann aus jedem auch etwas lernen. Und mit dem neuen Wissen kann man dann die Präventionsmaßnahmen verbessern. Deshalb entsteht eine neue Datenbank zu Absturzunfällen und persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Mithilfe eines Meldebogens kann jeder dazu beitragen, dass für die Auswertung Daten zur Verfügung stehen.

Der Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV) unter Federführung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft sammelt die Unfallmeldungen und wertet sie für die Datenbank aus.


Es handelt sich nicht um eine Unfallmeldung im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Angaben und Daten werden anonymisiert und nicht an die Träger der Unfallversicherung weitergeleitet.

 

Unfallursachen

Damit Unfälle weniger häufig passieren, muss verstanden werden, welche Ursachen überhaupt dazu geführt haben. Drei Hauptfaktoren spielen immer wieder eine Rolle:

  • Mängel bei der Schutzausrüstung,
  • nicht bestimmungsgemäßer Einsatz der PSA sowie
  • menschliches Fehlverhalten.

 

Maßnahmen zur Verbesserung

Nachdem die Ursachen sowie der Unfallhergang systematisch analysiert sind, lassen sich an den Hauptfaktoren Verbesserungen durchführen, wie zum Beispiel:

  • Material oder Design der PSA austauschen oder optimieren,
  • Benutzungshinweise eindeutiger formulieren,
  • Benutzer zielgruppengerecht zu mehr Sicherheit motivieren.

 

Meldung per E-Mail oder per Post

Der Meldebogen steht online zu Verfügung. Er fragt unter anderem Informationen zu folgenden Bereichen ab:

  • Angaben zum Arbeitsplatz und zur Tätigkeit,
  • Unfallursache und –hergang,
  • Angaben zur verunfallten Person wie Beruf, Alter und Geschlecht,
  • Unfallfolgen sowie
  • Angaben zur PSA wie Produkt-, Typbezeichnung und Hersteller.

Schlagworte zum Thema:  Persönliche Schutzausrüstung, Arbeitsstätte

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