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Trinkwasserrohre aus Blei: Grenzwerte und Häufigkeit

Zurzeit darf ein Liter Trinkwasser maximal 25 Mikrogramm Blei enthalten. Dieser Grenzwert wird verschärft, vom 1. Dezember 2013 an sind nur noch 10 Mikrogramm je Liter zulässig. Ob ein Haus möglicherweise Bleileitungen enthält, hängt vor allem vom Baujahr ab.

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat ein Untersuchungsprogramm aufgelegt, um Trinkwasserleitungen aus Blei aufzuspüren.


Bei Häusern, die nach 1973 gebaut wurden, ist es nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums unwahrscheinlich, dass Bleirohre eingebaut wurden. Bei Gebäuden, die vor 1945 gebaut und deren Leitungen nicht saniert wurden, sind Bleirohre wahrscheinlich. In Häusern aus der Zeit zwischen 1945 und 1973 sind Wasserrohre aus Blei zumindest möglich.

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