20.10.2011 | Sicherheit

Gesundheitskompetenz im Unternehmen

Die Gesundheit fördern und erhalten sollte man am besten rund um die Uhr. Wie man das macht, kann man lernen. Dazu können Unternehmen beitragen. Eine lohnende Investition. Denn wer auf sich und seine Gesundheit achtet, ist leistungsfähiger, seltener krank und fühlt sich wohler. Mit dem Handlungsleitfaden „Gesundheitskompetenz in Unternehmen gestalten und umsetzen“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) erhalten Führungskräfte und Personalverantwortliche umfassende Informationen und Orientierungshilfe.

Zu den Gesundheitsaufgaben von Führungskräften zählen laut einem BGW-Projekt von 2004:

1. Gesundheit und Sicherheit zum Ziel und Thema machen,

2. Arbeitstätigkeiten gesundheitsfördernd gestalten,

3. Mitarbeiter motivierend und partizipativ führen.


Gesundheitskonzepte brauchen Zeit

Um ein Gesundheitskonzept zu entwickeln braucht es seine Zeit. Diese ist in kurz-, mittel- und langfristige Ziele gegliedert. Zunächst müssen die Führungskräfte geschult werden, da sie später als Vorbild und Multiplikatoren ein gesundes Verhalten vorleben und weitergeben sollen.

Wechselnde Schwerpunkte

Gesundheit ist ein breites Feld. Deshalb ist es sinnvoll, immer wieder neue Gesundheitsziele auszuarbeiten. So empfiehlt es sich den Schwerpunkt einmal auf körperliche Fitness zu legen, ein anderes Mal auf das psychische Wohlergehen und dann beispielsweise auf die Ernährung. Damit vermittelt das Gesundheitsprogramm, welche unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen und dass Gesundheit mehr meint als nicht krank sein.

Medien und Maßnahmen

Der Leitfaden gibt eine Übersicht und Beispiele zu den unterschiedlichen Medien, die eingesetzt werden können, wie

  • Infobrief, Projektflyer oder Broschüren,
  • Aktionsposter, -postkarten,
  • DVD,
  • Tischsets,

und Formen von Gesundheitsangeboten wie beispielsweise

  • Aktionstage,
  • Seminare,
  • Workshops,
  • Onlinetraining oder
  • Gewinnspiele.

Der Handlungsleitfaden ist für die Praxis gemacht. Anschaulich durch Tabellen und Grafiken gibt er Anregungen, wie sich ein Gesundheitskonzept im eigenen Unternehmen umsetzen lässt.

Schlagworte zum Thema:  Betriebliches Gesundheitsmanagement

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