30.05.2012 | EU-Schnellwarnsystem

RAPEX wird immer leistungsfähiger

Viele Elektrogeräte sind gefährlich
Bild: Haufe Online Redaktion

Gefährliche Produkte können dank des verbesserten Warnsystems immer schneller ausfindig gemacht werden. Und sie können deshalb auch schneller vom Markt genommen werden. Das trägt zu mehr Sicherheit bei. Zukünftig soll die Überwachung weiter ausgebaut werden.

Bis zu 6.000 Inspektoren in Europa sorgen für die Produktsicherheit. Die Kontrollen beginnen bereits bei der Herstellung. Auch die Risikobewertungen werden immer wieder überprüft und an den Stand der Technik und die veränderten Bedingungen angepasst. Aber auch die deutlich engere Zusammenarbeit von Behörden wie etwa dem Zoll, tragen dazu bei, dass das RAPEX-Schnellwarnsystem effektiv und schnell funktioniert. 

Die wichtigsten Ergebnisse von 2011

Der Bericht von 2011 zeigt, wo das Warnsystem erfolgreich ist und wie es funktioniert:

  • gefährliche Produkte werden immer früher entdeckt;

  • die Märkte werden besser überwacht,

  • die Produktsicherheitsvorschriften werden öfter durchgesetzt,

  • spezifische Projekte bei den nationalen Behörden unterstützen das System zusätzlich;

  • die Behörden bewerten Risiken genauer;

  • Qualität und Nutzen der Meldungen nehmen zu;

  • mit den Zollbehörden wird enger zusammengearbeitet;

  • die Europäische Kommission koordiniert Vernetzungs- und Schulungsmaßnahmen.

Weiter Daten aus dem RAPEX-Bericht:

  • mehr als 50 % aller RAPEX-Meldungen entfallen immer noch auf China,

  • 19 % der Meldungen kommen aus Europa,

  • 3 % davon jeweils aus Frankreich und Deutschland,

  • an dritter und vierter Stelle werden Kraftfahrzeuge und Elektrogeräte mit gefährlichen Mängeln gemeldet, hinter Textilien und Spielzeug.

Zukunft

Zu den wichtigsten Bereichen in nächster Zukunft zählen unter anderem

  • die Zusammenarbeit mit China und den USA zu verbessern,

  • Rückrufinformationen bei der OECD zusammenzuführen,

  • weiter das Bewusstsein der Unternehmer für ihre Pflichten zu schärfen.

Ausführlicher Informationen erhalten Sie bei der Europäischen Kommission unter http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/452&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en.

Schlagworte zum Thema:  Maschine, RAPEX, Produktsicherheit

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