23.02.2015 | Workaholics

Alkoholiker-Risiko steigt

Lieber ein alkoholfreies Feierabendbier
Bild: Digital Vision

Wer viel arbeitet, trinkt viel? Zumindest legt das eine Studie des Finnish Institute of Occupational Health nahe.

Wer jede Woche sehr lange arbeitet, neigt eher zu einem risikoreichen Alkoholkonsum. Das berichtet die letzte Ausgabe der Zeitschrift "Human Resources Manager".

Forscher hatten Daten von mehr als 330 000 Personen in 64 Ländern analysiert. Dabei zeigte sich, dass Berufstätige, die zwischen 49 bis 54 Stunden pro Woche arbeiten, um 13 % häufiger ein risikoreiches Trinkverhalten haben, als solche mit kürzeren Arbeitszeiten.

Was ist eine risikoreiches Trinkverhalten?

Als risikoreiches Trinkverhalten gilt, wenn Frauen mehr als 14 alkoholische Getränke pro Woche konsumieren. Bei Männern sind es 21.

Alkoholmissbrauch ist wegen der damit verbundenen physischen und psychischen Gesundheitsgefahren nicht nur gesellschaftlich unakzeptabel, sondern am Arbeitsplatz ein besonderes Produktivitäts- und Sicherheitsrisiko.

Alkohol und Arbeit: Betriebliche Präventions- und Interventionsstrategien

Alkoholkonsum im Betrieb und alkoholbedingte Abhängigkeitserkrankungen wirken sich negativ auf das Arbeitsklima, das Arbeitsergebnis und letztlich auf das Image des Unternehmens aus.

Erforderlich sind hier betriebliche Präventions- und Interventionsstrategien, die der Alkoholproblematik am Arbeitsplatz nachhaltig entgegenwirken. Der Fachbeitrag "Alkohol und Arbeit: Betriebliche Präventions- und Interventionsstrategien" will Vorgesetzte, Personalverantwortliche, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte für diese Präventions- und Interventionsstrategien sensibilisieren.

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Schlagworte zum Thema:  Alkohol, Alkoholprävention, Alkoholismus, Alkoholkonsum

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