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Tatort Büro: Uneffektive Meetings sind Konzentrationskiller

Bild: Haufe Online Redaktion

Im Durchschnitt dauert ein Meeting etwa 47 Minuten. Problem daran: Gemäß einer aktuellen Umfrage verlieren Teilnehmer während eines Meetings nach nur 17 Minuten die Konzentration.

Schlimmer noch: Knapp über die Hälfte der Befragten gibt zu, sich im Sitzungssaal regelmäßig Tagträumen hinzugeben. Eine von zehn Personen ist sogar schon einmal bei einer langweiligen Präsentation eingeschlafen. Warum?


Ermüdende Meeting verderben die Lust an der Teilnahme

Meetings mit ausufernden Agenden, ressortübergreifendem Hickhack und einer zu starken Fokussierung auf PowerPoint - erzeugen bei den Teilnehmern schlicht innere Entkopplungen, die nicht folgenlos bleiben.

So gibt einer von zehn Geschäftsleuten an, sich vor ermüdenden und ewig in die Länge gezogenen Meetings so sehr zu grauen, dass er absichtlich später erscheint oder mit einer Ausrede das Meeting früher verlässt.

 

Schuld daran habe vor allem der Hang zu PowerPoint

Nichts anderes erwartet man von einer Umfrage, die von der Anti-PowerPoint Partei veröffentlicht wurde. Immerhin aber haben 876 Geschäftsleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz daran teilgenommen.

 

Uneffektive Meetings schädigen die Arbeitsmoral

Für Matthias Pöhm, Rhetorik-Coach und Gründer der Anti-PowerPoint Partei, seien diese Ergebnisse als ein Weckruf an deutschsprachige Führungskräfte zu verstehen.

“Die Resultate zeigen, dass Meetings in den meisten Fällen nicht das bringen, was man von Ihnen erwartet. Das liegt daran, dass sie häufig den Fokus verlieren und zu viel Gewicht auf PowerPoint gelegt wird. PowerPoint bombardiert die Teilnehmer massenhaft mit Ergebnissen und deshalb schalten die Teilnehmer irgendwann ab.”

In letzter Konsequenz würden uneffektive Meetings die Arbeitsmoral schädigen, was wiederum zu Einbußen der Produktivität führt.

 

Dies müsse aber nicht sein

Schließlich gibt es Mittel und Wege, so zu präsentieren, dass die Leute einem mit Lust zuhören. Ein guter Anfang sei es zum Beispiel, PowerPoint durch den Flipchart zu ersetzen, so Pöhm.

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