10.09.2013 | Demografischer Wandel

So bleiben Ältere geistig fit

Neben anderen Faktoren hilft Bewegung Älteren, fit zu bleiben
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ob wissenschaftliche Erkenntnis oder Tipp aus der Praxis: Die Broschüren der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bieten für jeden etwas. Aktuell erschienen ist eine Broschüre zur geistigen Fitness älterer Beschäftigter.

Zu Beginn wird in „Geistig fit im Beruf!“ das "Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer" (PFIFF) vorgestellt. Anschließend orientiert sich die Broschüre an vier Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um die Fitness geht. Und zwar nicht nur um die körperliche, wie man zu nächst vermuten mag, sondern auch um die geistige.

Die zentralen vier Faktoren

Mit den Jahren ändert sich nicht wirklich viel. Denn um die zentralen vier Faktoren

  • Bewegung,
  • Ernährung,
  • Stress,
  • Gehirntraining

sollte man sich ein Leben lang kümmern. Doch was heißt das konkret und welche Rolle spielen sie mit zunehmendem Alter? Ein Beispiel aus der Broschüre soll das verdeutlichen.

Fetter Fisch, wertvolles Öl, knackige Nüsse

Im Kapitel „Brain Food statt Fast Food! Wie Sie sich schlauer essen können“, werden unter anderem mehrere Studien zusammengefasst. Fazit von allen:

Wer fetten Fisch isst, reduziert sein Alzheimerrisiko um 35 Prozent und das für Demenz um 40 Prozent. Verantwortlich dafür sind die Omega-3-Fettsäuren. Am besten sollte man zwei- bis dreimal pro Woche Fisch essen. Noch mehr bringt keine höhere Wirkung, weniger jedoch verringert den Schutzeffekt. Wer keinen Fisch mag, sollte zum Beispiel Raps-, Leinsamen- und Nussöl zum Anmachen von Salaten verwenden und öfter mal eine Hand voll Nüsse essen.

Kaffee, Kakao und Rotwein

Und auch fürs Trinken gibt es Tipps, die man gerne einhält:

An erster Stelle steht natürlich das Trinken von ausreichend Wasser über den Tag verteilt, mindestens 1,5 bis 2 Liter sollten es sein. Dazu können dann noch kommen: Drei Tassen Kaffee oder grüner Tee. Sie wirken sich positiv auf die Informationsverarbeitung im Gehirn aus. Hin und wieder eine heiße Schokolade durchblutet das Gehirn und Traubensaft wirkt vorbeugend gegen Alzheimer. Ach ja, und wer die Traube lieber als Rotwein genießt, darf sich als Frau ein Gläschen und als Mann maximal zwei pro Tag ruhig gönnen, wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen dagegen sprechen.

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