| REACH

Einstieg in die Expositionsabschätzung

Eine neue Broschüre hilft bei der Expositionsabschätzung nach REACH
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei Chemikalien ist es wichtig zu wissen, welche Auswirkungen sie auf die Gesundheit oder Umwelt haben. Nicht immer und an jedem Arbeitsplatz lassen sich jedoch Messungen zur Expositionsabschätzung durchführen. Wenn dies nicht möglich ist, greift man auf Analogieschlüsse oder Modellverfahren zurück. Eine Broschüre beschreibt, wie das geht.

Die elfte Broschüre der Reihe REACH-Info, Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz, richtet sich vor allem an Hersteller und Importeure zulassungspflichtiger Stoffe. Sie dürfen Stoffe in der Europäischen Union (EU) nur noch dann herstellen, einführen und vermarkten, wenn diese bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert wurden. Dies ist u. a. nur dann möglich, wenn es eine Expositionsabschätzung gibt, die dann auch Teil des Datenblattes wird.

Messungen oder Expositionsszenarien

Um eine Aussage über die Exposition gegenüber einer Chemikalie treffen zu können, müssen entweder Messungen durchgeführt werden oder in modellhaften Expositionsszenarien die Risiken bewertet werden. Die Broschüre gibt dazu Beispiele.

Was ist ein Expositionsszenarium und wie wird es aufgebaut?

Die REACH-Info-Broschüre erklärt auch, was Exposition meint, was ein Expositionsszenarium ist und wie es aufgebaut wird. Im dritten Kapitel wird ausführlich auf Messwerte, Analogieschlüsse und Expositionsmodelle eingegangen. An Benzylalkohol wird eine Expositionsabschätzung beispielhaft gezeigt.

Gut verständlich durch Tipps und Glossar

Die 48-seitige Broschüre ist verständlich geschrieben und enthält zahlreiche Tipps. Mit Tabellen, Grafiken und Infoboxen ist sie übersichtlich in 4 Kapiteln gegliedert. Ein Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen am Ende erleichtert den Umgang mit den Informationen zudem.

Weitere Informationen zum Thema REACH finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  REACH, Gefahrstoff, Chemikalie

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