18.12.2012 | Prävention von Rückenerkrankungen

Neue Kampagne für den Rücken

Kreuzschmerzen müssen nicht sein.
Bild: Haufe Online Redaktion

Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit. Rückenbeschwerden sind eine der wichtigsten Ursachen von Arbeitsunfähigkeit. Die Betroffenen fallen meist lange aus. Aus diesem Grund startet 2013 eine neue Präventionskampagne der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften.

Probleme mit dem Rücken kennt fast jeder. Die Ursachen davon können Unter- oder Überforderung sein. Auch psychische Belastungen können Rückenschmerzen auslösen. Ziel der Kampagne wird es deshalb sein, arbeitsbezogene Rückenbelastungen zu verringern. Dafür werden zum Beispiel Ansätze aufgezeigt, mit denen sich Verhältnisse wie etwa schlechte Arbeitsbedingungen oder eigenes Fehlverhalten ändern lassen.

Auslöser erkennen und vermeiden

Belastungen für den Rücken können sein:

  • Heben und Tragen von Lasten,
  • Stehen oder Sitzen,
  • einseitige körperliche Belastungen,
  • Bewegungsmangel,
  • Zeitdruck und Stress am Arbeitsplatz,
  • private Sorgen und Nöte.

Informieren und schulen

Über die unterschiedlichsten Medien soll in den nächsten drei Jahren auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Informationen für die Arbeitswelt soll es unteren anderem zu folgenden Themen geben:

  • Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Hebehilfen,
  • ergonomische Möbel,
  • Bewegungsmangel und Bewegungsförderung,
  • Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und körperlichem Leiden.

Die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften werden Materialien und Handlungshilfen für ihre Mitgliedsbetriebe anbieten, in Seminaren zum Thema schulen sowie Projekte in den Unternehmen initiieren.

Die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" beginnt 2013 und geht bis ins Jahr 2015. Träger sind Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Landwirtschaftliche Sozialversicherung sowie die Knappschaft. Ab Januar stehen auf der Internetseite deinrücken.de die Informationen zur Verfügung.

Schlagworte zum Thema:  Rückenschmerzen, Ergonomie, Bildschirmarbeitsplatz

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