| Arbeit und Umwelt

Mitarbeiter setzen sich für Energieeffizienz ein

Energiekosten steigen - dagegen hilft Energie sparen
Bild: Haufe Online Redaktion

Viele Mitarbeiter engagieren sich am Arbeitsplatz für den Umweltschutz . Energiesparen sehen hierbei viele als sinnvolle Aufgabe. Und dieses Potential wissen auch immer mehr Unternehmer zu schätzen. Die Broschüre Energieeffizienz mit Mitarbeiterbeteiligung zeigt, wie’s gehen kann.

Da durch hohe Energiekosten jeder – auch privat – mit dem Thema vertraut ist, hat auch jeder seine eigene Strategie entwickelt, Geld zu sparen und weniger zu verbrauchen. Aus diesem großen Fundus lässt sich schöpfen, wenn die Kompetenz der Mitarbeiter auf diesem Gebiet anerkannt wird und sie ihre Vorschläge im Unternehmen einbringen können.

Energie sparen: weniger – effizienter – sparsamer

Der Energieverbrauch ist immer wieder aufs Neue eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Da sind neue Ideen und Lösungen gefragt, die an verschiedenen Stellen greifen. Ist ein Einsparpotential ausgeschöpft, kann oft an einem anderen Punkt etwas verändert werden.

Energie sparen in der Landeshauptstadt Hannover

Am ersten Preisträger, der in der Broschüre vorgestellt wird, zeigt sich bereits, dass die vorgestellten Maßnahmen für fast alle Verwaltungs- oder Bürobereiche ebenfalls umsetzbar sind. Das wurde in Hannover angeregt und umgesetzt:

  • Sparspültasten und Sparperlatoren installiert,
  • Energiesparlampen eingesetzt,
  • Zeitschaltuhren und schaltbare Steckerleisten montiert,
  • Heizkreise getrennt,
  • effektiveres Lüftungsverhalten vermittelt.

Folgende durchschnittliche Einsparungen im Verbrauch hat es in den Jahren 2007 bis 2009 gebracht:

  • Strom: 9 Prozent,
  • Trinkwasser: 11 Prozent,
  • Abwasser: 36 Prozent,
  • Wärme: 40 Prozent.

Anreize für alle

Für die Beteiligten hat sich das Sparen auch direkt positiv ausgewirkt: 30 Prozent der eingesparten Kosten wurden eingesetzt, um ihr Arbeitsumfeld nach ihren Vorschlägen zu verbessern. 40 Prozent flossen in zusätzliche energetische Sanierungsmaßnahmen. Die restlichen 30 Prozent verblieben für den Haushalt der Landeshauptstadt.

Insgesamt zehn Beispiele aus der Praxis, die beim Umweltpreis 2010 der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE eingereicht und zum Teil prämiert wurden, sind in der Broschüre „Energieeffizienz mit Mitarbeiterbeteiligung“ zusammengefasst.

Schlagworte zum Thema:  Umwelt, Mitarbeiterbeteiligung, Umweltschutz, Energiesparen

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