27.10.2014 | Medikamentenreste

Nicht ins Klo spülen

Medikamente gehören nicht ins Abwasser
Bild: Haufe Online Redaktion

Medikamentenreste gehören nicht ins Abwasser. Die Wirkstoffe gelangen ansonsten ungehindert in unsere Gewässer und letztlich wieder ins Trinkwasser. Evtl. werden sie zu anderen für Mensch und Natur schädlichen Stoffen umgewandelt. Aber wohin damit?

Nicht mehr benötigte Tabletten und flüssige Arzneimittel gelten als Siedlungsabfall und können über die normale Hausmülltonne (graue Tonne) entsorgt werden, erläutert der Verband kommunaler Unternehmen. Deren Inhalt werde zunächst verbrannt oder so vorbehandelt, dass eventuell enthaltene Schadstoffe keine Gefahr für die Umwelt mehr darstellen, bevor die Müllreste auf Deponien kommen.

Auf keinen Fall sollten die Medikamentenreste in den Ausguss oder die Toilette

Kommunale Schadstoffsammelstellen und manchmal auch Apotheken nehmen Medikamentenreste von Privatpersonen ebenfalls entgegen. Einwegspritzen und Kanülen wird man aber wegen Infektionsrisiken dort nicht los, erklärt der Verband. Diese Materialien müssen in einem stichfesten, verschließbaren Behälter gesammelt werden und dürfen dann unkenntlich verpackt in die graue Tonne geworfen werden.

Schlagworte zum Thema:  Arzneimittel, Medikament, Gefährlicher Abfall, Abfall, Kläranlage

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