17.01.2012 | Sicherheit

Hauterkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln

Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie bei allen Erkrankungen ist es auch bei Hauterkrankungen wichtig, dass sie frühzeitig erkannt und behandelt werden. Je später dies erfolgt, umso mehr steigt das Risiko, dass eine Hauterkrankung chronisch wird und ein langer Leidensweg mit hohen Kosten für Behandlung einsetzt. Unbehandelt können die Krankheiten im schlimmsten Falle sogar zur Berufsunfähigkeit führen.

Neue Substanzen dürfen zurzeit nicht auf der Haut getestet werden. Eine Vorschrift aus dem Jahr 1998 verbietet dies. Diese Vorschrift soll erneuert werden. Danach soll vor allem die klinische allergologische Testung möglich sein – unter der Voraussetzung, dass das gesundheitliche Risiko bei der Untersuchung gering ist. Nur so ließe sich, laut internationaler Dermatologen, die diagnostische Lücke rund um Kontaktallergien schließen.


20 Prozent mehr gemeldete Erkrankungen

Ausgang für die angestrebte Novellierung durch EU-Kommission und Parlament ist unter anderem die europaweite Kampagne „Healthyskin@work“ (Gesunde Haut bei der Arbeit). Immer wieder konnten durch Kampagneaktivitäten berufliche Hauterkrankungen aufgedeckt werden. So stiegen allein in Deutschland in einem Jahr die Meldezahlen um rund 20 Prozent.

Hautschutz spart auch eine Menge Kosten

Damit ihn die Mitarbeiter berufsspezifisch und regelmäßig anwenden, müssen sie dazu informiert und immer wieder geschult werden. Eine Vorreiterrolle nehmen die jeweiligen Spitzenverbände eine, wie etwa die des Friseurhandwerks. In ihrer aktuellen Deklaration von Dresden haben sich die Spitzenverbände aus elf europäischen Ländern sowie der Türkei zum Hautschutz am Arbeitsplatz verpflichtet.

Schlagworte zum Thema:  Haut, Allergie

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