| Ernährung und Bewegung

Frauen essen mehr Obst – Männer bewegen sich mehr

An apple a day...
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch wenn Frauen mehr Obst und Gemüse essen und Männer sich mehr bewegen – in beiden Bereichen und bei beiden Geschlechtern lässt sich etwas verbessern. Denn mit dem Alter nehmen die Bewegungsfreude ab und das Gewicht zu. Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung könnten hier etwas verändern.

Der aktuelle BKK Faktenspiegel stellt das Verhalten in Sachen Ernährung und Bewegung von Männern und Frauen gegenüber. Deutlich wird ein geschlechterspezifisches Verhalten. Aber auch altersabhängig fallen Unterschiede auf.

Betriebliche Gesundheitsförderung ausbaufähig

Bewegung und Ernährung werden besonders häufig als nichtbetriebliche Aktivitäten gewählt. Dies könnte ein Ansatz sein, um in diesen Bereichen in der betrieblichen Gesundheitsförderung verstärkt Angebote zu machen.

Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung steht die Reduktion der körperlichen Belastung auf Platz eins gefolgt von Maßnahmen zum Stressmanagement. Auf Platz 3 findet sich die gesundheitsgerechte Gemeinschaftsverpflegung. Da aber nur 34 % der Männer zwischen 40 und 49 Jahren täglich Gemüse und weniger als 50 % davon Obst essen, lässt sich hier noch einiges verbessern.

Bewegung im Betrieb oder Sport im Verein

Verhaltenspräventive Maßnahmen im Betrieb mit dem Schwerpunkt Bewegung zur Gesundheitsförderung stehen Frauen offener gegenüber als Männer. Sie nehmen diese Angebote mit knapp 17 % fast doppelt so häufig wahr wie Männer mit etwas weniger als 9 %. Allerdings sind Männer mit 14 Millionen Mitgliedern deutlich aktiver in Sportvereinen vertreten als Frauen, deren Zahl bei 9,5 Millionen liegt.

Übergewicht ist nicht zu übersehen

Dass Bewegung und Ernährung wichtige Themen in unserer Gesellschaft sind, zeigt sich unter anderem daran, dass etwa 16 Prozent übergewichtig sind. Männer übrigens im Durchschnitt häufiger als Frauen. Die Pfunde nehmen vor allem mit dem Alter zu. Bei den 45 bis 64 Jährigen sind knapp 19 % der Frauen und über 21 % der Männer zu dick. Die Tendenz steigt mit den weiteren Jahren, wobei die Frauen dann die Männer überholen.

Schlagworte zum Thema:  Gesundheitsförderung, Gesundheitsmanagement, Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement

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