Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte sich am besten gut darauf vorbereiten. Außerdem hilft es, sich Unterstützung zu holen, z. B. von Kollegen oder dem Chef. Denn ein Arbeitstag ist lang. Da ergeben sich immer wieder Gelegenheiten, um zur Zigarette zu greifen.

Die Wirtschaftszeitung Aktiv hat Tipps veröffentlicht, die dabei helfen sollen, das Nicht-Rauchen auch am Arbeitsplatz durchzuhalten.

Rauchen aufhören: Positives zur Motivation vorneweg

Bereits nach 8 Stunden ist der Raucheratem verschwunden. Und

  • nach 2 Tagen verbessert sich der Geruchs- und Geschmackssinn.
  • Schon nach 3 Tagen wird die Atmung besser.

Übrigens: Nach einer Woche lassen die schlimmsten Entzugserscheinungen nach.

Rauchen aufhören: So steigen Sie am besten in Ihr Vorhaben ein

Sie müssen selbst mit dem Rauchen aufhören wollen. Weitere Tipps:

  • Formulieren Sie Ihr rauchfreies Leben positiv, also als Gewinn für die Gesundheit und mit mehr Lebensqualität.
  • Hören Sie ganz mit dem Rauchen auf und zwar an einem bestimmten Tag.
  • Entfernen Sie alle Zigarettenschachteln und Feuerzeuge aus Ihren Schubladen, Taschen etc.
  • Wählen Sie eine stressfreie Lebens- und Arbeitsphase für den Ausstieg.
  • Informieren Sie Ihre Kollegen über Ihr Vorhaben. Damit erhöhen Sie Ihre Durchhaltemotivation, ermöglichen den Kollegen Rücksicht zu nehmen und fördern das Verständnis für einen Schlechte-Laune-Tag.

Sprechen Sie ruihg auch mit Ihrem Chef darüber, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Überlegen Sie gemeinsam, ob dazu etwas am Arbeitsumfeld geändert werden soll und kann.

Rauchen aufhören: So setzen Sie Ihr Vorhaben erfolgreich um

Belegen Sie für die ersten Tage einen Nicht-Raucher-Kurs. Dort gibt es viele praktische Tipps und den Austausch mit anderen Aufhörwilligen.

  • Wo früher Ihre Zigaretten lagen, sollte jetzt für den Notfall Kaugummi, ein Stressball oder gesunde Knabbereien liegen.
  • Machen Sie Ihre Pause an einem anderen Ort als zu Raucherzeiten.
  • Planen Sie 2 – 3 mal pro Woche Sport oder Bewegung, damit Sie nicht zunehmen.

Ziehen Sie nach einer Woche Bilanz. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen und dem Chef darüber, was gut gelaufen ist und wo Sie vielleicht noch Veränderungsvorschläge haben.

Ein Fehlschlag kann der Beginn für einen neuen Versuch sein, das Rauchen aufzuhören

Wer gescheitert ist, sollte nicht aufgeben. Die Chancen bei einem erneuten Versuch mit dem Rauchen aufzuhören, sind mindestens gleich gut. Oft helfen die Erfahrungen vom letzten Mal, das Vorhaben noch besser vorbereitet anzugehen.

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