19.02.2013 | Betriebliche Gesundheitsförderung

Wie gesundheitsbewusst ist Ihr Betrieb

Am Arbeitsplatz kann es auch entspannt zugehen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Immer mehr Betriebe tun etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Doch wie erfolgreich sind sie dabei und wie sieht es in anderen Betrieben aus? Wer neugierig ist, wie es um seinen Betrieb bestellt ist und Vergleichszahlen will, kann dies nun im Internet überprüfen.

Die IHK Baden-Württemberg bietet online und kostenlos eine Selbstevaluation für Unternehmen an. Verantwortliche für den Gesundheits- und Arbeitsschutz können damit innerhalb weniger Minuten einschätzen, wie es um die betriebliche Gesundheitsförderung in ihrem Unternehmen steht.

Selbstevaluation zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit vier Schwerpunkten

Für die Selbstevaluation sind Fragen zu vier Bereichen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu beantworten.

Bei der strategischen Verankerung wird unter anderem danach gefragt, ob der Stand von Krankheitszeiten oder Mitarbeiterzufriedenheit aufgezeichnet wird und ob es eine systematische Zusammenstellung der durchgeführten Maßnahmen gibt.

Bei der Auswertung lässt sich neben dem eigenen Ergebnis auch ablesen, dass bei Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern betriebliche Gesundheitsförderung nur in knapp 27 Prozent der Unternehmen eine wesentliche Rolle spielt. In Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern ist die betriebliche Gesundheitsförderung mit gut 58 Prozent bereits recht gut verankert.

Betriebliche Gesundheitsförderung durch verhaltenspräventive und verhältnispräventive Maßnahmen

Bei der Umsetzung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen werden unter anderem Themen wie Ernährung, Stressbewältigung, Suchtprävention oder Organisations- und Arbeitsgestaltung abgefragt. Auch hier zeigt sich, dass größere Unternehmen weitaus aktiver in der betrieblichen Gesundheitsförderung sind als kleinere.

Betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet auch weniger Unfälle

Bei den Ergebnissen in Bezug auf einige mögliche Wirkungskategorien geht es dann um die Anzahl der Betriebsunfälle, Krankheitstage oder Mitarbeiterfluktuation. Der Vergleich bei der Auswertung ist in diesem Falle nicht nach Betriebsgröße, sondern nach Branchen unterteilt.

Das kostenlose Onlineangebot „Gesundheitsbewusster Betrieb“ der IHK Baden-Württemberg ist einfach anzuwenden und praxistauglich. Mit den Vergleichszahlen macht es neugierig und gibt Impulse für das eigene Handeln.

Schlagworte zum Thema:  Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement

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