| Biomonitoring in der Praxis

Dokumentation des BAuA-Workshops jetzt online

Beim Biomonitoring wird z. B. Blut untersucht
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit Biomonitoring lassen sich Gefahrstoffe bewerten. An Arbeitsplätzen können damit Gesundheitsrisiken erkannt und minimiert werden. Die Dokumentation des BAuA-Worshops umfasst aktuelle Vorträge zum Thema.

Bei den Vorträgen und dem Erfahrungsaustausch des 6. Workshops Biomonitoring der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) ging es zunächst um die Frage, in welchem Zusammenhang Biomonitoring als medizinisch diagnostisches Instrument gesehen werden kann.

Danach wurde erläutert, welche Funktion es bei der Bewertung von Gefahrstoffeinwirkungen an Arbeitsplätzen erfüllt. Auch die Anwendung von Biomonitoring beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen wurde dargestellt.

Einhaltung von Arbeitsschutzstandards überwachen

Im Vortrag Biomonitoring als diagnostische Methode wurde unter anderem der Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz herausgearbeitet.

So heißt es dort: „Mit Biomonitoring im Arbeitsschutz können zwei Arten von Zielen verfolgt werden, die oft, jedoch nicht zwingend, gekoppelt sind: Die Früherkennung von Merkmalen einer arbeitsbedingten Erkrankung und die Beurteilung der Arbeitsbedingungen.“

Im Fazit heißt es dann, dass Biomonitoring seine eigentliche Schlagkraft besonders entfaltet, „wenn es darum geht, die Einhaltung von Arbeitsschutzstandards am Arbeitsplatz zu überwachen“.

Biomonitoring-Auskunftssystem

Von Seiten der BAuA wurde das eigene Biomonitoring-Auskunftssystem und dessen Neuigkeiten vorgestellt. Das System wird stetig aktualisiert und inhaltlich erweitert.

Mit ihm lassen sich zum Beispiel grundsätzliche Fragen klären wie zur Interpretation von Messergebnissen oder zu biologischen Grenzwerten.

 

Die Dokumentation des Workshops Biomonitoring können Sie auf der Seite der BAuA herunterladen.

Schlagworte zum Thema:  Gefährdungsbeurteilung

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