Wie können alkoholerkrankte... / 4 Gefahrgeneigte Tätigkeiten und Rückfallgefahr

Wir kehren zurück zu unserem Fallbeispiel. Der Beschäftigte ist mittlerweile wieder arbeitsfähig. Achtung: Arbeitsfähig heißt nicht automatisch auch gesundheitlich geeignet für gefahrgeneigte Tätigkeiten! Jetzt werden Sie gefragt: "Darf er wieder Stapler fahren?" Die Frage "warum nicht?" steht im Raum, der Beschäftigte ist schließlich behandelt worden.

Im schlimmsten Fall wird unser Kandidat im Fallbeispiel innerhalb des ersten Jahres einen Rückfall erleiden, mit dem Stapler einen Kollegen tödlich verletzen und die Witwe fragt dann, warum Sie zugestimmt haben, dass der "Ex-Alki" wieder fährt. Die Beurteilung der Situation hätte doch ergeben müssen, dass das Risiko zu hoch ist.

Also ist eine Mitteilung an den Vorgesetzten angesagt, in der Sie die Lage so beurteilen, dass er nicht mehr Stapler fahren darf. Dann kommt die Rückfrage: "Nie mehr?" Die Problematik für den Betrieb ist einfach zu beschreiben: Einerseits möchte man den Mitarbeiter gerne weiterhin Stapler fahren lassen, andererseits ist aber eine Sicherheit dafür nötig. Wie und woraus kann diese Sicherheit entstehen?

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