Nutzung von E-Health-Lösung... / 2 Betriebliches Gesundheitswesen – Überblick

Der Schutz der Gesundheit aller Beschäftigen – und damit auch die Sicherstellung bzw. Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit – gehört zu den Aufgaben des Arbeitgebers. Dies manifestiert sich im Betrieblichen Gesundheitswesen (BGM). In ihm werden die Angebote des Arbeitgebers zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit seiner Arbeitnehmer koordiniert.

Das BGM teilt sich in die folgenden 3 Handlungsfelder auf:

  1. Arbeitsschutz (verpflichtend) und Arbeitssicherheit:

    Ein großer Teil der im BGM zu organisierenden Maßnahmen ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung und basiert damit auf dem Arbeitsschutzgesetz. Arbeitsschutzmaßnahmen reichen vom Schutz vor physischen Gefährdungen durch Hitze, Kälte oder Gefahrstoffe über arbeitsmedizinische Vorsorge bis hin zu organisatorischen Interventionen zum Abbau psychischer Belastung.

  2. Betriebliches Eingliederungsmanagement – BEM (verpflichtend):

    Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist in § 167 Abs. 2 SGB IX geregelt. Das Angebot eines BEM ist eine Pflicht des Arbeitgebers für Angestellte, die im Zeitraum eines Jahres – zusammenhängend oder addiert – mehr als 6 Wochen krank waren. Oft werden dabei der Betriebs- oder Werksarzt eingebunden, um eine schrittweise, nicht überlastende Wiedereingliederung am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

  3. Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF (freiwillig): Der Fokus in der betrieblichen Gesundheitsförderung liegt im Wesentlichen auf den folgenden 4 Feldern:

    • Maßnahmen zu Ernährung,
    • Maßnahmen zu Bewegung,
    • Stressreduktion,
    • Suchtprävention.

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