Leichtmetalle / Zusammenfassung
 

Begriff

Leichtmetalle sind Metalle mit einer Dichte von weniger als 5 g/cm³. Von den insgesamt 15 Leichtmetallen werden im technischen Bereich v. a. Aluminium, Magnesium und Titan eingesetzt, in geringerem Umfang auch Beryllium und Lithium. Leichtmetalllegierungen werden u. a. im Maschinen- und Fahrzeugbau als Leichtbauwerkstoffe verwendet, um den Energieverbrauch und damit die Schadstoffemission zu senken. Leichtmetalle sind häufig auch Ausgangsstoff für chemische Synthesen (v. a. Magnesium).

Leichtmetallstäube, -späne oder -pulver bergen ein hohes Brand- und Explosionspotenzial, da sie brennbar und selbstentzündlich sind. Leichtmetallpulver wird daher häufig phlegmatisiert.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Grundlegend gelten folgende Vorschriften:

  • Gefahrstoffverordnung
  • Strahlenschutzverordnung
  • TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung"
  • TRGS 500 "Schutzmaßnahmen"
  • TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte"
  • DGUV-R 113-001 "Explosionsschutz-Regeln"
  • TRBS 2152 Teile 1–4 "Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre"
  • TRGS 727 "Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen"

Spezielle Themen werden geregelt in:

  • DGUV-V 58 "Herstellen und Bearbeiten von Aluminiumpulver"
  • DGUV-V 59 "Wärmebehandlung von Aluminium oder Aluminiumknetlegierungen in Salpeterbädern"
  • DGUV-R 109-001 "Schleifen, Bürsten und Polieren von Aluminium – Vermeiden von Staubbränden und Staubexplosionen"
  • DGUV-R 109-003 "Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen"
  • DGUV-R 109-011 "Umgang mit Magnesium"

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