Einweiser / Zusammenfassung
 

Begriff

Beim Einsatz mobiler Arbeitsmittel können Personen verletzt oder gar getötet werden, Sachschäden können entstehen. Insbesondere beim Rückwärtsfahren besteht ein erhöhtes Risiko. Gefährdungen müssen ermittelt und Maßnahmen festgelegt und umgesetzt werden. In vielen Situationen werden Einweiser als organisatorische Maßnahme eingesetzt: auf Baustellen, in Entsorgungsanlagen, in Be- und Entladebereichen oder beim Einsatz von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen.

Einweiser sind geeignete, zuverlässige und unterwiesene Personen, die i. Allg. unter Verwendung von Handzeichen Fahrzeug-, Maschinen- oder Kranführer einweisen. Sicherungsposten haben dagegen keine Weisungsbefugnis, sie sorgen lediglich dafür, dass sich weder Personen noch Fahrzeuge im Gefahrenbereich aufhalten und warnen den Fahrer im Gefahrfall.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Es sind v.a. folgende Vorschriften zu berücksichtigen:

Arbeitsschutzgesetz

Betriebssicherheitsverordnung

Straßenverkehrsordnung

ASR A1.3 "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung"

TRBA 214: Anlagen zur Behandlung und Verwertung von Abfällen

TRBS 1151: Gefährdungen an der Schnittstelle Mensch – Arbeitsmittel – Ergonomisches und menschliche Faktoren, Arbeitssystem

TRBS 2111 Teil 1: Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen beim Verwenden von mobilen Arbeitsmitteln

TRBS 2121 Teil 4: Heben von Personen mit hierfür nicht vorgesehenen Arbeitsmitteln

BekBS 2111: Rückwärts fahrende Baumaschinen

DGUV-R 100-500 Kap. 2.12 "Betreiben von Erdbaumaschinen"

DGUV-R 114-601 "Branche Abfallwirtschaft – Teil I: Abfallsammlung"

DGUV-V 43 "Müllbeseitigung"

DGUV-V 52 "Krane"

DGUV-V 70 "Fahrzeuge"

DGUV-I 208-004 "Gabelstapler"

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