Burnout-Prävention - Ist-Zustands-Check

Kurzbeschreibung

Unterstützt dabei, den Ist-Zustand im Unternehmen zum Thema Burnout-Prävention festzustellen.

Checkliste

  Check OK Bemerkungen
1)

Haben Sie bisher Maßnahmen zur Burnout-Prävention durchgeführt?

Ja:

  • Welche?
  • Waren die Maßnahmen erfolgreich bzw. sind sie in Bezug auf ihre Wirksamkeit überprüft worden?
  • Wo bestehen weiterhin Probleme und wie begründen diese sich?

Nein:

  • Wie begründet sich Ihr bisheriges Nichthandeln?
   
2)

Haben Sie eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt?

Ja:

  • Wann wurde diese durchgeführt?
  • Ist diese noch aktuell?
  • Wurden die psychischen Belastungen mitbeurteilt?
  • Welche Methode wurde bei den psychischen Belastungen verwendet?
  • Weisen die Ergebnisse auf ein Problem hin?
  • Welche Maßnahmen wurden durchgeführt?
  • Waren die Maßnahmen erfolgreich bzw. wurden die Maßnahmen in Bezug auf ihre Wirksamkeit überprüft?

Nein:

  • Aus welchem Grund nicht – trotz gesetzlicher Vorgabe?
  • Wer ist wie zu überzeugen, damit die fehlende Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird?
   
3)

Gibt es sonstige Hinweise oder Befragungen im Unternehmen, die auf psychische Belastungen hinweisen?

  • Gibt es bereits Mitarbeiter, die wegen Burnout ausgefallen sind?
  • Lässt die Krankheits-/Gesundheitsquote Rückschlüsse zu?
  • Mitarbeiterbefragungen?
  • Gibt es Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen (Fluktuation)?
  • Unzufriedenheit mit Führungskräften bzw. Geschäftsleitung?
  • Welche Themen stehen im Unternehmen in der Kritik oder werden im ASA diskutiert?
  • Was sind die Themen hinter vorgehaltener Hand im Unternehmen?
   
4)

Verfügt Ihr Unternehmen über die vorgeschriebene Arbeitsschutzorganisation und Akteure?

  • Arbeitssicherheitsausschuss (ASA) ab 20 MA
  • Betriebsmediziner
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
   
5)

Führt das Unternehmen Mitarbeitergespräche durch?

  • Wenn ja, spielt das Thema Gesundheit eine Rolle? (Präventionsdialog)
  • Führt das Unternehmen Rückkehrergespräche nach längeren Erkrankungen durch?
  • Sind die Führungskräfte auf das Thema "Gesundheit" geschult?
  • Bietet das Unternehmen Mitarbeitern EAP-Programme an?
   
6)

Gibt es ein Aus- und Weiterbildungsprogramm? (Personalentwicklung)

Ja:

  • Wird hier das Thema Burnout aufgegriffen? z. B. in:

    • Zeit-, Ziel- und Selbstmanagement
    • Stressmanagement

    Gibt es Maßnahmen für Führungskräfte?

    • Workshop: Sich und andere führen (Wertschätzung)
    • Burnout – nur was für andere? Wie Sie sich und Ihr Team schützen.
  • Gibt es eine Betriebliche Gesundheitsförderung durch Kurse und Angebote?

    • Gibt es Kurse zur persönlichen Gesundheitskompetenz: Ernährung, Bewegung, Entspannung und Wertschätzung?
    • Gibt es Kurse zum Erlernen von Entspannungsmethoden?
    • Gibt es Rücken- und Bewegungskurse (Tai-Chi u. a.)?
    • Gibt es Betriebssportgruppen?
  • Gibt es ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, das sich gezielt um die o. g. Maßnahmen kümmert?
  • Ist das Thema "Gesundheit" für die Geschäftsleitung ein Thema?
  • Ist eine betriebliche Gesundheitspolitik vorhanden, z. B. Betriebsvereinbarung oder Unternehmensleitsätze?

Nein:

  • Was hindert das Unternehmen bisher, solche Maßnahmen zu fördern?
  • Wo müssen Sie für die Umsetzung Überzeugungsarbeit leisten?

    • Geschäftsleitung
    • Führungskräfte
    • Betriebs-/Personalrat
   

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