Atemschutz / Zusammenfassung
 

Begriff

Atemschutz ist der Oberbegriff für die Gruppe der Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA), die dem Benutzer gefährdungsfreies Atmen ermöglicht. Diese PSA wird auch Atemschutzgerät genannt. Mit einem Atemschutzgerät werden schädigende Partikel durch Einsatz von Partikelfiltern aus der Luft zurückgehalten. Sofern es sich um gasförmige Schadstoffe handelt, werden Gasfilter eingesetzt. Kombinationen aus partikel- und gasförmigen Schadstoffen werden durch den Einsatz von Kombinationsfiltern aus der Luft gefiltert. Sofern Partikel-, Gas- oder Kombinationsfilter nicht eingesetzt werden können, weil diese keine oder keine ausreichende Filterwirkung ermöglichen, werden Isoliergeräte eingesetzt. Bei Isoliergeräten erhält der Benutzer Atemluft aus einem Atemluftvorrat zur Verfügung gestellt. Der Benutzer ist beim Einsatz eines Isoliergeräts vollständig von der Umgebungsatmosphäre isoliert.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Für Atemschutz ist grundsätzlich die DGUV-R 112-190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" anzuwenden. Sie konkretisiert die PSA-Benutzungs-Verordnung. Für Feuerwehren gilt die FwDV 7 "Atemschutz". Für die Gefährdungsbeurteilung sind die Gefahrstoffverordnung und die Technischen Regeln Gefahrstoffe zu berücksichtigen. Dabei nennen die TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" und die TRGS 903 "Biologische Grenzwerte" die für das Einatmen von Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen einzuhaltenden Grenzwerte, die bei der Auswahl von Atemschutz Berücksichtigung finden. Die Durchführung arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger ist in der ArbMedVV geregelt.

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