Arbeitsschutz in der Corona... / 3.3.5 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die Beschäftigten haben die Möglichkeit, epidemiebezogen eine arbeitsmedizinische Vorsorge (Wunschvorsorge) durch den Betriebsarzt in Anspruch zu nehmen (s. Abschn. 1.3). Dabei können neben individuellen Risikofaktoren auch Ängste und psychische Belastungen (z. B. durch veränderte Arbeitsorganisation wie Homeoffice-Regelungen, hohen Arbeits- oder Verantwortungsdruck) thematisiert werden.

Die übrigen, normalerweise erforderlichen arbeitsmedizinischen Vorsorgen sollen möglichst fristgerecht durchgeführt bzw. müssen, falls sie epidemiebedingt verschoben werden mussten, zeitnah in den bisherigen Rhythmus zurückgeführt werden. Ggf. können Vorsorgen als telefonische/telemedizinische Anamneseerhebung und Beratung durchgeführt werden. Das gilt auch für weitere betriebsärztliche Beratung, soweit damit eine Vermeidung möglicher Infektionsketten und/oder eine Entlastung betriebsärztlicher Praxistätigkeit erzielt werden kann.

Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Tragen von Atemschutz der Gerätegruppe 1 (FFP2-Masken) s. Abschn. 3.1.3.

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