Schäden am Fußbodenaufbau sind nicht selten, führen zu Stolperstellen und Gefahren beim Fahrzeugverkehr. Typisch sind z. B. brüchige oder unebene Bodenbeläge und gebrochene Estrichschichten, die zu Unebenheiten unter der Nutzschicht führen. Sie entstehen meist durch zu hohe Punktlasten wie Füße von Maschinen oder Regalen, noch häufiger durch Flurförderzeuge wie Handhubwagen oder Gabelstapler, die beim Rangieren mit den Lenkrollen Böden sehr stark belasten. Kritisch können auch starke Stoß- oder Schwingungsbelastungen sein.

Reparaturen lassen sich oft nur schwer ausführen, weil

  • nur bei großflächiger Ausführung Fußbodenflächen die volle Tragfähigkeit erzielen, dazu aber komplette Betriebsbereiche längerfristig geräumt werden müssen,
  • Flickstellen oft ihrerseits zu Stolperstellen führen und oft schnell wieder zerstört werden,
  • auch bei guter Ausführung Ausbesserungen oder neue Beschichtungen sich nicht gut mit dem Untergrund verbinden, wenn der betriebsbedingt mit störenden Chemikalien wie Ölen/Fette verunreinigt ist.

Die zulässigen Verkehrslasten sollten daher eingehalten werden. Z. B. sollten nur Flächen mit Flurförderzeugen befahren werden, die entsprechend ausgelegt sind.

 
Wichtig

Anbohren von Fußböden

Ob ein intakter Fußboden (etwa für Maschinen- oder Regalverankerungen) angebohrt wird, sollte sorgfältig abgewogen werden, weil das die Trag- und Widerstandsfähigkeit deutlich herabsetzt.

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