Erste Hilfe / 3.5.9.2 Arterieller Gefäßverschluss

Arterien (Schlagadern) transportieren sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Organen hin. Arteriosklerotische Veränderungen der Arterien, umgangssprachlich "Arterienverkalkung", führen zur Verengung der Gefäße, sodass auf Dauer immer weniger Blut durch sie hindurchfließen kann und schwerwiegende Folgen drohen. Ein plötzlicher arterieller Gefäßverschluss ist die komplette Verstopfung einer Arterie. Am häufigsten sind Arme und Beine betroffen.

Gefahren

Die Gefahren des arteriellen Gefäßverschlusses sind der Gewebstod durch die unterbrochene Blutversorgung, wobei es durch die starken Schmerzen und den gestörten Blutkreislauf zum Schock kommen kann. Weiterhin können Druckgeschwüre des nicht mehr durchbluteten Gewebes auftreten, da Druck nicht mehr wahrgenommen wird und der Betroffene nichts zur Entlastung der betroffenen Körperpartien tut.

Symptome

  • Beschwerden treten blitz- und peitschenhiebartig auf
  • Blässe der betroffenen Extremität
  • Taubheitsgefühl, Verminderung der Sensibilität, Kältegefühl
  • Schwäche bzw. Bewegungsunfähigkeit
  • Abkühlung der betroffenen Extremität

Helfen

  • Betroffenen sofort hinlegen
  • Tieflagerung der betroffenen Extremitäten, um Durchblutung zu verbessern
  • keine Wärmezufuhr, da diese das Absterben der Gewebezellen forciert
  • Lebenszeichen permanent prüfen
  • Notruf

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