Zeichen physischer Verwahrlosung und sozialer Unordnung im öffentlichen Raum gelten als maßgebliche Ursachen für das Unsicherheitsempfinden in Wohngebieten. Welche Rolle können Hausmeisterinnen und Objektbetreuer als zentrale Akteure einer Sicherheitsarbeit im Quartier spielen?
Wenn sich Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld unsicher fühlen, weil sie beispielsweise befürchten, dort Opfer einer Straftat zu werden oder Belästigungen zu erleben, werden sie den öffentlichen Raum meiden, sich eher in die Wohnung zurückziehen oder ihre Freizeit an anderen Orten verbringen.
Verwaiste öffentliche Räume bergen soziale Risiken
Die Meidung des öffentlichen Raums wiederum vermindert die Chance auf zufällige Begegnungen und erschwert den Aufbau von sozialen Kontakten innerhalb der Nachbarschaft. Zudem signalisieren unbelebte öffentliche Räume den Nutzenden eine geringe soziale Kontrolle und bieten dadurch Tatgelegenheiten, die aus einem sogenannten Angstraum tatsächlich einen Gefahrenort machen können.
Für bestandshaltende Wohnungsunternehmen in solchen Quartieren haben diese Entwicklungen weitreichende Folgen. Aufgrund der mangelnden Kontakte der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander ist die Nachbarschaftsgemeinschaft weniger dazu in der Lage, uner...
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