30.07.2010 | Personalentwicklung
Gut jeder fünfte Lehrling bricht seine Ausbildung ab. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich unter anderem auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn. Im Jahr 2008 wurden demnach 21,5 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst.
Damit lag die Abbrecherquote etwas höher als 2006 (19,8), aber etwas niedriger als im Jahr 2000 (23,7). Im Handwerk werfen den Angaben nach besonders viele Lehrlinge das Handtuch: In diesem Berufsfeld hat das 2008 jeder Vierte (26,6) getan. In den Freien Berufen lag der Wert bei 20,6. Eine ähnlich hohe Abbrecherquote haben Industrie und Handel verzeichnet (19,9). Deutlich niedriger war der Anteil im Öffentlichen Dienst (5,9).
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Haufe Online-Redaktion
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