Zeit für Innovationen: Wie Sie Kreativität fördern

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29.07.2010 | HR-Management

Laut den jüngsten Arbeitsmarktzahlen erholt sich die deutsche Wirtschaft weiter. Innovative Produkte, die kreative Mitarbeiter entwickeln, tragen dazu bei. Fördern lässt sich diese Kreativität durch viel Eigenverantwortung bei der Arbeit, zeigen die Studien der Psychologin Jennifer Gunkel.

Kreativität fördern

Kreative Köpfe anzapfen

Mitarbeiter können kaum kreativ werden, wenn sie nach der Fließbandmethode arbeiten und nur vorgegebene Handgriffe ausführen, erläutert die Jennifer Gunkel von der Technischen Universität München. Damit Beschäftigte innovative Ideen entwickeln können, müsse der Chef ihnen vielmehr gestatten, selbstständig zu arbeiten. Dazu gehöre etwa, dass Mitarbeiter Entscheidungen treffen und Prozesse in der Firma mitgestalten dürfen.

Auch eine fehlende Kreativkultur in Unternehmen hemme Geistesblitze und innovative Gedanken, erläutert Gunkel, die zum Thema Kreativität forscht. "Ich muss das Gefühl haben, dass neue Ideen willkommen sind." Auch sei es wichtig, dass im Team oder der Abteilung ein offener Umgang herrscht: "Es muss klar sein, dass ich etwas äußern darf, ohne dass meine Idee gleich runtergemacht wird."

 

Kreativität ist noch nicht Innovativität

Allerdings muss man beachten, dass kreative Mitarbeiter nicht immer auch gleich innovativ sind. "Das wird vielfach nicht getan, ist aber sinnvoll", erklärt Professor Heinz Schuler im Interview mit dem Personalmagazin (Ausgabge 10/2007). "Denn diejenigen, die kreative Einfälle haben, sind häufig nicht diejenigen, die die Ideen hinterher auch in eine betriebliche Innovation umsetzen können."

Innovative Mitarbeiter müssen andere Fähigkeiten mitbringen als kreative. So müssten sie zum Beispiel kontakt- und kommunikationsfreudig sein sowie über einen ausgeprägten Realitätssinn und eine pragmatische Einstellung verfügen, so Schuler.

 

Das komplette Interview mir Professor Heinz Schuler können Abonnenten hier online abrufen.

icon_dokumenthaufe_16x16_01.gifInterview Heinz Schuler: "Kreativ ist nicht gleich innovativ"

 

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Quelledpa / Haufe Online Redaktion



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