01.12.2009 | Personalentwicklung
Der "Executive Master of Leadership in Human Resource Management" wurde zuerst verschoben, nun wird er gar nicht starten. Probleme zwischen der Katholischen Universität Eichstätt und dem Beirat waren nicht zu überwinden.
Wie die Zeitschrift "Wirtschaftspsychologie aktuell" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wird der neue HR-Masterstudiengang (hrm.master) nun gar nicht stattfinden. Grund seien Differenzen des Beirats mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über die strukturelle Eingliederung des Master-Studiengangs in die Universität. Die Uni soll bereits genehmigte Strukturen nachträglich wieder in Frage gestellt und zeitliche Zusagen nicht eingehalten haben.
Maßgeblich initiiert wurde der HR-Masterstudiengang vom Personalvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, der den Bedarf für eine "Top-Weiterbildung für exzellente HR-Professionals" in Deutschland gesehen hatte.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Pannen und Peinlichkeiten, von denen die Katholische Universität seit 2008 erschüttert wird. Damals wurde der bereits gewählte Präsident Ulrich Hemel vom konservativen Flügel der katholischen Kirche öffentlich demontiert. 2009 trat der ebenfalls bereits gewählte Reinhard Hütter nicht an, angeblich weil man sich über die Vertragsbedingungen nicht einig geworden sei.
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