10.03.2010 | Computer und Web
Nach einer neuen Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia muss ein durchschnittlicher Windows-Nutzer alle fünf Tage ein Update oder eine Programm-Aktualisierung vornehmen, um sich vor Sicherheitslücken zu schützen.
Die meisten über das Internet verbreiteten Schadprogramme machen sich neu entdeckte, aber auch ältere Schwachstellen in Programmen aller Art zunutze, um hierüber die PCs zu infizieren. Zu den elementaren Schutzmaßnahmen eines jeden PC-Anwenders sollte es daher gehören, möglichst immer direkt nach Erscheinen eines Updates oder einer Programm-Aktualisierung diese neue Version der Software zu installieren, um derartige Gefahren zu minimieren.
Ein bis zwei Aktualisierungen pro Woche
Nach einer jetzt vorgestellten Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia muss ein durchschnittlicher Windows-Nutzer ein bis zwei Mal pro Woche ein solches Update vornehmen, um seinen Rechner auf dem jeweils neuesten Softwarestand zu halten. 90 Prozent der Anwender mussten demnach in den letzten zwölf Monaten zwischen 51 und 92 Updates bzw. Programm-Aktualisierungen herunterladen und installieren. So sollten sie die insgesamt knapp 400 Sicherheitslücken schließen. Ermittelt wurden diese Werte aus den Daten, die Secunia über die Nutzung seines Programms Secunia Personal Software Inspector (PSI) von den Anwendern sammeln konnte.
Neue Software-Version soll die Updates automatisieren
Um die Anwender von der teilweise mühseligen Überwachung der Programme, den manuellen Downlads und der Installation zu entlasten, will das Unternehmen in der kommenden Version 2.0 des PSI daher eine Funktion einbauen, die diese Aufgaben selbstständig und automatisch durchführt. In seiner Unternehmenslösung, dem Corporate Software Inspector (CSI) hat das Unternehmen eine solche Komponente bereits getestet und implementiert.
Haufe Online-Redaktion
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