Depressive Mitarbeiter - was Führungskräfte tun können

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23.11.2009 | Arbeitsschutz

Der Tod des Nationaltorhüters Robert Enke, der schwer depressiv erkrankt war, hat die deutsche Öffentlichkeit tief getroffen. Fachleute weisen allerdings schon seit Jahren auf eine Zunahme psychischer Erkrankungen hin. Laut BKK Gesundheitsreport sind die häufigsten Erkrankungen dabei Angststörungen und Depressionen.

Entgegen dem Trend der rückläufigen Krankenstände haben sich die psychisch bedingten Arbeitsausfälle in den letzten zwanzig Jahren fast vervierfacht – Tendenz weiter steigend. Angststörungen und Depressionen treten zunehmend in der zweiten Lebenshälfte auf: Bei rund 20 Prozent aller weiblichen BKK Versicherten und jedem zehnten männlichen Versicherten über 50 Jahre wurde 2008 eine Depression diagnostiziert.

"Vorgesetzte sollten nicht aus falsch verstandener Rücksicht einem klärenden Gespräch mit Mitarbeitern aus dem Weg gehen, deren Verhalten sich auffällig verändert hat – auch aus wirtschaftlicher Sicht: Jährlich entstehen in Deutschland durch psychische Belastungen Produktionsausfallkosten in Höhe von 3,8 Milliarden Euro", so Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes.

Angebote und Praxisanleitungen

Mit der Kampagne "Move Europe" fördert die BKK psychische Gesundheit am Arbeitsplatz unter dem Motto "Mensch und Arbeit im Einklang". Viele "Move Europe"-Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran und stehen ihren Mitarbeitern auch bei schwierigen Problemen zur Seite. Welche Angebote und Möglichkeiten hilfreich sein können, finden Sie unter www.move-europe.de.


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QuelleHaufe Online Redaktion



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