02.07.2012
Kommunikation

Social Media als Krisenherd überbewertet

Kommunikation: Social Media als Krisenherd überbewertet
Die Angst vor Shitstorms ist oft überzogen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Social Media schafft keine Krisen, sondern löst sie. Zu diesem Schluss kommt die Studie „The Rising CCO“, bei der fast die Hälfte der krisenerfahrenen CCOs angab, dass Social Media bei ihrer Krise keine Rolle gespielt habe, und 34 Prozent, dass Social Media sogar half, diese zu beenden.

Laut der aktuellen Studie der PR-Agentur Weber Shandwick und der Personalberatung Spencer Stuart, spielten bei 46 Prozent der Chief Communications Officers (CCOs), in deren Unternehmen es in den letzten zwei Jahren eine Krise gab, Social Media keine Rolle. Nur bei sieben Prozent begann die Unternehmenskrise in den sozialen Netzwerken. Wenn Social Media in eine Krise involviert waren, so verschlimmerten sie in 22 Prozent der Fälle die Krise, bei 34 Prozent der Befragten halfen sie hingegen, die Krise zu beenden.

Ob mit oder ohne Social Media, Krisen gehören mittlerweile zur Arbeit fast jedes Kommunikationschefs. In den letzten zwei Jahren hatten 71 Prozent eine Krise zu bewältigen, die die Reputation des Unternehmens gefährdet hat. Somit ist auch die Anforderung an einen Kommunikationschef mit Krisen umgehen zu können, gestiegen. Während dies im Jahr 2007 nur 33 Prozent der Befragten wichtig fanden, gehört es heute für 65 Prozent der CCOs zum Handwerkszeug. 24 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen gaben bei der Studie zudem an, dass das Management von ihnen in diesem Jahr erwarte, dass sie Instrumente zum Krisen-Monitoring entwickeln oder verbessern. Die komplette Studie können Sie hier nachlesen.

Haufe Online Redaktion

PR, Social Media, Marketing