24.02.2012
Online-Marketing

Mobiles Internet ebnet Weg zur digitalen Gesellschaft

Mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung nutzt inzwischen das mobile Internet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft?“ der Initiative D21.

Mehr als 1.000 Personen waren von Tns Infratest über die Entwicklung hin zur digitalen Gesellschaft befragt worden. Dabei zeigt sich, dass 26,5 Prozent der Deutschen das mobile Internet bereits nutzen. 40 Prozent der mobilen Onliner würden es sogar noch weit intensiver nutzen als bisher, wenn die Übertragungsgeschwindigkeiten höher wären. 43,3 Prozent können sich vorstellen, ausschließlich mobil ins Netz zu gehen – und wären auch bereit dafür zu zahlen. Rund 22,30 Euro wäre ein schnelleres Internet den Befragten im Durchschnitt wert.

Der Besitz mobiler Endgeräte führt offenbar zu einer intensiveren Nutzung, denn 57 Prozent der Befragten geben an, dass das mobile Internet ihren Webkonsum deutlich erhöht hat. Statt datenintensiver Nutzungsmöglichkeiten werden dabei eher E-Mails bearbeitet, im Internet recherchiert oder Nachrichten gelesen.

Olaf Reus, Gesamtvorstandsmitglied der Initiative 21 und Director Public Affairs der Huawei Technologies, sieht in den Studienergebnissen den Beweis dafür, dass mobile Endgeräte den Weg zur digitalen Gesellschaft ebnen. Sie würden selbst diejenigen ins Internet locken, die dem Web bislang skeptisch gegenüber standen. Die weitere Entwicklung Deutschlands zur digitalen Gesellschaft hänge daher eng mit dem Zugang zur mobilen Internetnutzung zusammen. (sas)

Haufe Online Redaktion