



Im vergangenen Jahr war die „neue WertV“ nach monatelangen Diskussionen noch gescheitert. Im zweiten Anlauf klappte es nun. Am 1. Juli 2010 ist die lang erwartete Novelle der Wertermittlungsverordnung in Kraft getreten. Künftig legt die ImmoWertV die Grundsätze zur Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken fest. Sie findet überall dort Anwendung, wo der Marktwert von Grundstücken oder Immobilien zu ermitteln ist.
Die deutschen Offenen Immobilienfonds haben mit wiederholten Schließungen ihren Ruf als krisensichere „Papiere“ verspielt – obwohl sich, wie der genauere Blick zeigt, viele Fonds auch im ungünstigen Wirtschaftsumfeld wacker halten. Doch nach mehrmaligem Aussetzen der Anteilsscheinrücknahme bei einigen dieser Anlagevehikel sieht das Bundesfinanzministerium nun Handlungsbedarf. Nachfolgend ein Überblick über die Offenen Immobilienfonds, die geplanten Regulierungen sowie Kritik und Gegenvorschläge seitens der Immobilienbranche.
ERP-Lösungen rund um die Immobilie. Die Hersteller formieren sich. Denn Anpassungen an die Anwendererfordernisse sind unabdingbar. Dabei schwanken die Softwarehäuser zwischen Neuentwicklungen und Add-ons. Lesen Sie die Neuigkeiten für 2010 zu Features und Fusionen nachfolgend im Artikel und in der tabellarischen Übersicht.
Die Assetklasse konnte sich in den letzten schwierigen zwölf Monaten vergleichsweise gut aus der Affäre ziehen. Jetzt versuchen ihre Initiatoren die Weichen für ein Jahr zu stellen, das spannend werden dürfte.
Seit dem Urteil des BGH v. 4.12.2009, in dem dieser der Abrechnung der Instandhaltungsrücklage auf Basis des Soll-Betrages einen Riegel vorgeschoben hat, ist das Thema Instandhaltungsrücklage in aller Munde. Nachdem sich die Diskussion in den letzten Wochen hauptsächlich um die richtige Darstellung in der Jahresabrechnung unter Berücksichtigung der BGH-Vorgaben gedreht hat, soll die Instandhaltungsrücklage in diesem Top-Thema jenseits der Abrechnungsproblematik betrachtet werden.
Einzelhandel und hochwertiges Wohnen als „Retter“ in der Krise - große Maklerhäuser in Deutschland rechnen mit wieder gesteigerten Investitionen in 2010. Die Masse der Anleger setzt allerdings auf Sicherheit mit Fokus auf Core-Immobilien. Welche Personalstrategien verfolgen Immobilienvermarkter in der Krise?
Städtebauliche Praxis. Die Finanzsituation der Kommunen ist oft desolat. Sie erzwingt neue Kooperationen zwischen öffentlichen und privaten Investoren. Bürgerschaftliches Engagement nimmt zu. Best-Practice-Beispiele in Kurzform.
In der ersten Jahreshälfte stehen die alljährlichen Eigentümerversammlungen an. Wichtige Beschlussgegenstände sind die Jahresabrechnung für das vergangene Wirtschaftsjahr sowie der Wirtschaftsplan fürs kommende Jahr. Der Verwalter ist gut beraten, sich intensiv auf die Versammlungen vorzubereiten. Von der Ladung im Vorfeld über die Beschlussfassung während der Versammlung bis zum Führen der Beschluss-Sammlung nach der Versammlung ist die Gefahr von Fehlern groß. Diese können für den Verwalter teuer werden. Wie Sie die Eigentümerversammlung sicher meistern, lesen Sie in unserem Top-Thema.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist verstärkt zu beobachten, dass sich Mieter vorzeitig aus laufenden Mietverhältnissen mit einer festen Vertragslaufzeit lösen wollen oder zumindest dem Vermieter mit der Beendigung des Mietvertrages drohen. Für den Vermieter stellt sich immer die Frage, ob der Mieter nur blufft bzw. wie hoch die Gefahr einer vorzeitigen Vertragsbeendigung tatsächlich einzuschätzen ist.
Die Betriebskosten sind in der letzten Dekade stark gestiegen. Größter Kostentreiber war die Energie. Häufig entscheidet die Höhe der Betriebskosten über die Marktchancen eines Objekts. Entsprechend viel wird über Green Building und Nachhaltigkeit diskutiert. Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich die Betriebskosten bei konventionellen Gebäuden und bei Glasbauten entwickelt haben, und was welche energetischen Maßnahmen tatsächlich bringen.
Alle Jahre wieder: Die Betriebskostenabrechnung steht vor der Tür. Eine korrekte Abrechnung zu erstellen, ist für Vermieter und Verwalter eine schwierige und undankbare, aber auch wichtige Aufgabe. Denn nur mit einer ordnungsgemäßen Abrechnung können Nachzahlungen gefordert werden. Der BGH hat in jüngster Zeit auch wieder einige wichtige Entscheidungen zu diesem Thema getroffen. Was Sie beachten müssen, um eine ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung zu erstellen, lesen Sie in diesem Top-Thema.
Die Zinsschranke ist in der Immobilienwirtschaft auf scharfe Kritik gestoßen. Mit dem Bürgerentlastungsgesetz wurden u. a. bereits zeitlich begrenzte Erleichterungen bei der Zinsschranke beschlossen. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz bringt weitere Erleichterungen. Dieses Top-Thema nimmt die Regelungen rund um die Zinsschranke und ihre Auswirkungen auf Immobilienunternehmen kritisch unter die Lupe.
Wenn sich Mieter scheiden lassen, kann das auch Auswirkungen auf das Mietverhältnis über die Ehewohnung haben. So kann sich der Vermieter auf einmal einem anderen Vertragspartner gegenüber sehen. Welche rechtlichen Auswirkungen eine Ehescheidung auf ein Mietverhältnis haben kann, lesen Sie in diesem Top-Thema.
Strom und Gas. Die Ressourcen sind knapp. Energie hat sich zu einem wahren Dauerbrenner entwickelt. Denn der Markt bewegt sich - mit Hindernissen. Was bedeutet das für die Immobilienwirtschaft, speziell auch für die Wohnungsbranche? Das Special gibt einen Überblick über den Strom- und Gasmarkt, informiert über die Ölpreisbindung und die Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft.
Herbst und Winter stehen vor der Tür. Zeit für Verwalter und Vermieter, sich Gedanken über Maßnahmen zur Verkehrssicherungspflicht zu machen. Sind Räum- und Streupläne erstellt? Können die Wohnungseigentümer in die Sicherungsmaßnahmen eingebunden werden? Und wie ist die Rechtslage, wenn dann doch einmal etwas passiert?
Um die Preis- und Wertentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt abzubilden, gibt es mehr als 100 Indizes. Sie sollen Hauseigentümern und Investoren dabei helfen, einen Überblick zu gewinnen und die Trends an den Märkten zu erkennen. Investoren können ihre eigenen Immobilien mit anderen in der gleichen Region vergleichen. Einen offiziellen Leitindex gibt es bislang jedoch nicht.
Mit rückständigen Hausgeldern müssen sich leider immer mehr Verwalter in ihrem Berufsalltag befassen. Seit der WEG-Reform bietet die Zwangsversteigerung von Wohnungen säumiger Eigentümer eine realistische Möglichkeit, Rückstände beizutreiben: Die Forderungen der WEG haben in gewissem Umfang Vorrang vor Forderungen anderer Gläubiger. Um diesen Vorrang mit Erfolg geltend zu machen, sind einige Dinge zu beachten.
Das klassische Warenhaus ist in der Krise. Damit steht auch die Stadtentwicklung, für die ein vielfältiger und zeitgemäßer Einzelhandel ein wesentlicher Attraktivitäts-Faktor ist, vor neuen Herausforderungen. Gerade in Klein- und Mittelstädten fällt bei Kaufhaus-Schließungen ein wichtiger Innenstadtmagnet weg. Gleichzeitig ist die Warenhauskrise aber auch eine Chance: Es kommen wettbewerbsfähige Flächen auf den Markt, die weiterhin im hohen Maße nachgefragt werden und die neuen Magnetkonzepten zugeführt werden müssen, um wieder Kaufkraft in die Innenstädte zu bringen. Steigende Energiepreise und die demografische Entwicklung werden zudem künftig die Bedeutung der innenstadt- und stadtteilnahen Versorgungslagen stärken.
Nachhaltige Gewerbeimmobilien verursachen höhere Investitionskosten, die sich durch Energieeinsparungen amortisieren. Diese sind ein Grund für Engagements von Investoren in Greenbuildings. Verebbt nun die Öko-Welle, weil Banken während der Wirtschaftskrise bei der Kreditvergabe zögern? Aktuell stellt sich auch die Frage, wann ein Zertifikat für nachhaltige Objekte Standard wird? Derzeit werden nur einige „grüne“ Bürogebäude mit Leed, Breeam oder DNGB ausgezeichnet. Für das deutsche Gütesiegel gibt es sogar erst frühestens in zwei Jahren Vergleichszahlen. Unser Top-Thema betrachtet die jüngsten Entwicklungen bei „Öko“-Immobilien.
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