



15.03.2010 | Marktanalysen
Der Immobilienumsatz in Deutschland ist 2009 gegenüber dem Vorjahr um 15,8 Prozent zurückgegangen. Vor allem bei Gewerbeimmobilien war der Umsatz rückläufig.
Umsatz fällt auf Niveau von 2005
(Bild: Michael Leps/Pixelio)
2009 wurden in Deutschland private und gewerbliche Immobilien im Gesamtwert von 135,13 Milliarden Euro umgesetzt. Dies sind 15,81 Prozent Prozent (25,38 Milliarden Euro) weniger als im Jahr zuvor und entspricht dem Niveau der Jahre 2002 bis 2005. Das hat der Maklerverbund IVD an Hand des Aufkommens an Grunderwerbsteuer errechnet. Dem IVD zufolge stammt der wesentliche Rückgang des Transaktionsvolumens aus dem Bereich der gewerblichen Investments.
122,48 Milliarden Euro (-15,20 Prozent) entfielen auf die westdeutschen Bundesländer einschließlich Berlin und 12,65 Milliarden Euro (-21,34 Prozent) auf Ostdeutschland. Am wenigsten sanken die Umsätze in Brandenburg (-1,36 Prozent), Schleswig-Holstein (-7,74 Prozent) und Bayern (-9,92 Prozent), während Berlin (-39,17 Prozent), Thüringen (-33,55 Prozent) und Sachsen (-31,11 Prozent) die deutlichsten Einbußen hinnehmen mussten.
Das umsatzstärkste Bundesland ist Nordrhein-Westfalen mit 28,89 Milliarden Euro, gefolgt von Bayern (26,13 Milliarden Euro) und Baden-Württemberg (19,68 Milliarden Euro).
Der Immobilienumsatz umfasst sämtliche privaten und gewerblichen Immobilientransaktionen, die der Grunderwerbsteuer unterliegen. Erbschaften und Share-Deals werden nicht erfasst. Den höchsten Wert hatte der Immobilienumsatz 2007 mit 194,45 Milliarden Euro erreicht.
Haufe Online-Redaktion
Die Online-Angebote der Haufe Mediengruppe: