



Betriebliche Veranstaltungen, wie beispielsweise Betriebsausflüge, Weihnachts- oder Jubiläumsveranstaltungen, Gaststättenbesuche mit Benutzung der Kegelbahn oder Schiffsfahrten, können Unternehmer so gestalten, dass weder Lohnsteuer noch Sozialversicherung anfällt. Steuerlichen Spielraum bietet zudem die Kombination aus Betriebsveranstaltung und Auswärtstätigkeit.
Immer mehr Immobilienbesitzer betreiben Solar- und Fotovoltaikanlagen auf ihren Dächern - sei es auf dem selbst bewohnten Eigenheim oder auf einem Betriebsgebäude bzw. einer Werkhalle. Dank der Förderung durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) lohnt sich diese umweltfreundliche Art der Energieerzeugung. Das gilt auch nach der nunmehr von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Reduzierung der Fördersätze zum 1.7.2010 bzw. 1.10.2010.
Das BVerfG hat den Vertrauensschutz gegen das rückwirkende Verschärfen von Steuergesetzen gestärkt. Betroffen sind das Absenken der Wesentlichkeitsgrenze bei GmbH-Anteilen, die Tarifermäßigung von Abfindungen sowie die verlängerte Spekulationsfrist beim Veräußern von Grundstücken. Das Anwenden dieser Regelungen auf vor Gesetzesverkündung abgeschlossene Vorgänge ist somit verfassungswidrig.
Die Besteuerung von Personengesellschaften und ihren Gesellschaftern ist häufig sehr komplex. Damit Unternehmer den Überblick behalten, stellt das Top-Thema die wichtigsten Änderungen der vergangenen Zeit zusammen.
Welche Angaben Rechnungen auf jeden Fall enthalten müssen, regelt das Umsatzsteuergesetz. Fehlt auch nur eine dieser Angaben, geht der Vorsteuerabzug verloren. Das Finanzamt achtet bei Betriebsprüfungen verstärkt darauf, ob alle Rechnungen formell in Ordnung sind. Auch bei Rabatt- und Skontoregelungen sowie bei der elektronischen Rechnung drohen Fallstricke.
Das frühere Aufteilungs- und Abzugsverbot für gemischte Aufwendungen gilt nicht mehr. Mit einem ausführlichen Verwaltungserlass nimmt die Finanzverwaltung nun dazu Stellung, wann eine Aufteilung gemischter Aufwendungen erfolgen kann. Dies hat Auswirkungen für den Lohnsteuerabzug und die Steuererklärung.
Das Reverse-Charge-Verfahren stellt eine Abkehr von der üblichen Art der Umsatzsteuerbuchung dar. Ähnlich wie bei innergemeinschaftlichen Lieferungen wird die Umsatzsteuer gebucht und gleichzeitig wieder als Vorsteuer abgezogen. Dies gilt aber nicht in allen Fällen und kann auch je nach Gestaltung des Vorgangs umgangen werden. Das Top-Thema greift bestimmte Problemfelder aus der Praxis auf und zeigt die Umsetzung.
Ferienjobs sind sehr beliebt. Arbeitgeber müssen für Schüler und Studenten, die nur kurzfristig im Unternehmen jobben, keine Sozialabgaben bezahlen. Allerdings müssen sie den Arbeitsschutz und die steuerlichen Besonderheiten bei Ferienjobs beachten. Das Top-Thema stellt die Vorgaben kompakt dar.
Seit dem 17.5.2010 gelten aufgrund der Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer (DL-InfoV) neue Informationspflichten für dienstleistende Berufe. Dies betrifft auch Freiberufler wie Rechtsanwälte und Steuerberater, weil es nicht gelang, für sie eine Ausnahmevorschrift durchzusetzen.
Vom 1. Juli 2010 an gelten durch das EU-Vorgaben-Umsetzungsgesetz neue Vorschriften zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldung. Die Finanzverwaltung hat sich nun zu den Änderungen geäußert und auch die Umsetzung der Wahlrechte geregelt. Ein Überblick, was Unternehmen beachten müssen.
Bei Außenprüfungen des Finanzamts kann es trotz fehlerfreier Buchführung künftig zu Strafzahlungen kommen. Werden die vom Prüfer geforderten Unterlagen nicht innerhalb einer bestimmten Frist vorgelegt, droht die Festsetzung eines Verzögerungsgeldes. Das Top-Thema informiert über die Details dieses - noch recht neuen - Instruments der Finanzverwaltung.
Entgelt zur Jahresmitte: Auf der einen Seite herrscht Aktionismus, auf der anderen absoluter Reformstau. Nach dem Regierungswechsel im Jahr 2009 sah es so aus, als ob es Mitte dieses Jahres viel rund um das Thema Entgelt zu berichten gäbe. Bisher hat die Koalition jedoch noch keine der geplanten Reformen umgesetzt. Hinzu kommt, dass "Elster II" verschoben wird und "Elena" weiter für Aufregung sorgt.
Beanstandet das Finanzamt die Einträge im Fahrtenbuch, wird der Anteil für Privatfahrten pauschal festgesetzt. Dann war nicht nur die Arbeit eines ganzen Jahres umsonst, sondern es werden meist auch noch höhere Steuern auf den Betriebs-Pkw oder Firmenwagen fällig. Das Top-Thema gibt einen Überblick, was bei Fahrtenbüchern beachtet werden muss.
Lohnzulagen sind grundsätzlich steuerpflichtiger Arbeitslohn. Dies gilt z.B. für Erschwerniszuschläge oder Gefahren- und Schmutzzulagen. Eine abweichende Sonderstellung nehmen Zulagen ein, die der Arbeitgeber für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit gewährt. Diese können bis zu bestimmten Höchstbeträgen steuerfrei bleiben. Das Top-Thema stellt dar, wie diese besonderen Zuschläge lohnsteuerrechtlich zu bewerten sind.
Zum 1.1.2011 werden neue Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) in Kraft treten. Diese sind vor allem wegen der Sonderregelungen notwendig, die für das Übergangsjahr 2011 bis zur Umstellung auf das elektronische Lohnsteuerabzugsverfahren ab 2012 erforderlich werden. Die vom BMF veröffentlichte Entwurfsfassung enthält zudem wichtige Änderungen für die Firmenwagenbesteuerung, den steuerfreien Arbeitgeberersatz von Fortbildungskosten und die lohnsteuerliche Behandlung von Mahlzeiten, die Arbeitnehmer bei beruflichen Auswärtstätigkeiten erhalten.
Gehaltswünsche zu erfüllen, ist in vielen Fällen aus wirtschaftlichen Zwängen nicht möglich. Doch es gibt Alternativen, die Unternehmen ihren Arbeitnehmern anbieten können und von denen beide Seiten profitieren - geldwerte Vorteile. Diese senken die hohe Abgabenlast. Unser Top-Thema gibt Gestaltungstipps für Gehaltsvereinbarungen mit Mitarbeitern, die beruflich viel unterwegs sind.
Neben betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen, die mit dem Auslandsengagement eines deutschen Unternehmens verbunden sind, stellt sich aus steuerlicher Sicht insbesondere die Frage nach der optimalen Organisationsform: Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft? Unser Top-Thema zeigt anhand eines Beispiels, was bei der internationalen Steuerplanung zu beachten ist.
Es vergeht wohl kein Monat, in dem sich die Finanzgerichte nicht mit der steuerlichen Behandlung der Betriebsaufspaltung auseinandersetzen müssen. So hatte sich der Bundesfinanzhof (BFH) alleine in den jüngst veröffentlichten Urteilen mit diversen Sachverhalten zu beschäftigen. Unser Top-Thema gibt einen Überblick.
Die Würfel sind gefallen. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist in Kraft getreten. Durch das neue Bilanzrecht hat sich das Verhältnis zwischen Handels- und Steuerbilanz deutlich geändert. Infolge der Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit sind die bilanzpolitischen Maßnahmen im Handels- und Steuerrecht weitgehend unabhängig voneinander durchführbar. Die Zielsetzungen von Handelsbilanzpolitik und Steuerbilanzpolitik können eigenständig verfolgt werden, da die wechselseitige bilanzpolitische Einflussnahme nicht mehr in dem Maße wie zuvor gegeben ist.
Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) ein neues Wahlrecht ab 2010 eingeführt. Welche Gestaltungsmöglichkeiten sich daraus bei der Erstellung des Jahresabschlusses ergeben und was es zu beachten gilt, zeigt unser Top-Thema.
In der Vergangenheit war die Betriebsprüfung geprägt davon, dass der Prüfer stichprobenartig Einzelbelege angefordert und akribisch geprüft hat. Doch auch beim Finanzamt hält das digitale Zeitalter Einzug: Heute versucht die Betriebsprüfung - zum Teil mittels Suchmaschinen und statistischer Auswertungen - Auffälligkeiten in der Finanzbuchhaltung aufzuspüren und steuerliche Konsequenzen zu ziehen.
Die wichtigsten Steueränderungen, die das Jahr 2010 mit sich bringt und die das Rechnungswesen betreffen, haben wir für Sie von A wie "Anlagevermögen" bis Z wie "Zusammenfassende Meldung" sortiert und erläutert. Die Neuregelungen gelten größtenteils seit dem 1.1.2010. Zum Teil sind sie auch schon im Laufe des Jahres 2009 oder in wenigen Fällen (rückwirkend) zum 1.1.2009 in Kraft getreten.
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