



04.05.2010 | Controller Praxis
Mit Kopfschmerzen und Husten am Arbeitsplatz: dies gehört für über die Hälfte deutscher und österreichischer Finanzexperten zum Alltag. Besonders die Angst vor dem Jobverlust, ein hohes Arbeitspensum und die Meinung von Vorgesetzten und Kollegen veranlassen viele Finanzmanager dazu, sich nicht krankschreiben zu lassen.
Mehr als jeder zweite Finanzmanager arbeitet im Krankheitsfall
Das ist eines der aktuellen Ergebnisse der Studie „Workplace Survey 2009“ des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half. In nahezu keinem anderen Land hüten Finanzmanager im Krankheitsfall so selten das Bett wie in Deutschland und Österreich. Auch die Kollegen in der Personalabteilung zeigen sehr ähnliche Verhaltensweisen. So arbeiten 55 % der deutschen und 59 % der österreichischen Fachkräfte auch dann, wenn sie krank sind. Im internationalen Vergleich ist dies bei lediglich 44 % der Befragten der Fall.
Manager haben große Angst vor Jobverlust
Zu den größten Sorgen der Finanzexperten gehört die Gefahr, den Job zu verlieren. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise lassen viele Finanzmanager große Vorsicht walten, wenn es um ihre Arbeitsplatzsicherheit geht – auch zu Lasten der eigenen Gesundheit. An zweiter Stelle steht die Einschätzung, das Arbeitspensum nicht zu schaffen. Diesem Grund stimmten immerhin 55 % der deutschen und 38 % der österreichischen Kollegen zu. Schließlich möchte über ein Drittel nicht bei Vorgesetzten oder Kollegen den Eindruck erwecken, dass sie nicht engagiert und hart genug arbeiten würden.

Der Beitrag beruht auf der Studie „Workplace Survey 2009“ des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half. Die Studie basiert auf der weltweiten Umfrage von 6.000 Personal- und Finanzmanagern in 20 Ländern. Die Workplace Studie wird jährlich durchgeführt und informiert über aktuelle Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.
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