



26.07.2010 | Praxis
Messungen des Deutschen Krebsforschungszentrums haben einen deutlichen Rückgang von Tabakrauchpartikeln nachgewiesen. Die Luft ist durch das bundesweite Rauchverbot in vielen deutschen Gaststätten sauberer und gesünder geworden.
Um rund 80 Prozent haben sich die Werte der Luftbelastung mit gesundheitsschädlichen Partikeln, die in die Lunge eindringen können, verbessert. Wo nicht mehr geraucht wird, gingen die Atemwegsbeschwerden besonders der nichtrauchenden Mitarbeiter dadurch deutlich zurück. Da sie nicht länger dem Passivrauchen ausgesetzt sind, wurden auch ihre Lungenfunktionswerte besser.
Weiterhin einer hohen Gesundheitsgefahr ausgesetzt sind allerdings Gastronomiebeschäftigte in Raucherklubs oder wenn ein Raucherraum vorhanden ist. Der Rauch dringt nämlich auch in den Nichtraucherbereich. Ein Gastronomiebetrieb, in dem auch nur teilweise geraucht werden darf, ist viermal so stark belastet, wie ein rauchfreies Lokal.
Unter dem Titel „Nichtraucherschutz wirkt“ hat das Deutsche Krebsforschungszentrum die Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen veröffentlicht. Im dritten Kapitel des Bandes geht es um die verbesserte Luftqualität und verbesserte Gesundheit von Gastronomiemitarbeitern durch eine rauchfreie Gastronomie. In diesem Zusammenhang werden folgende Themen näher erläutert:
Der Bericht kann im Internet unter www.tabakkontrolle.de abgerufen werden.
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Haufe Online-Redaktion
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