19.04.2010 | Customer Relationship Management
Der deutsche Mittelstand muss in Sachen Kundenpflege einiges nachholen – erst jedes vierte verfügt über eine Software zur professionellen Verwaltung und Analyse von Kundendaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Dabei halten 90 Prozent der befragten Unternehmensvertreter den Einsatz einer entsprechenden CRM-Software für wichtig, heißt es im "Managementkompass Vertriebsmanagement". Der Mittelstand verbinde CRM-Systeme aber meistens immer noch mit hohen Kosten und geringer Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Deshalb schreckten viele Verantwortliche vor dem Thema zurück. Das liege vor allem daran, dass in der Vergangenheit CRM nur als IT-Aufgabe gesehen worden sei, viele Unternehmen hätten überdimensionierte Systeme angeschafft, die sie gar nicht brauchten. Mittelständische Unternehmen sollten sich aber auf die Teilbereiche von CRM konzentrieren, die sie tatsächlich brauchten, erklärt Steria Mummert-Berater Elmar Stenzel. Entscheidend sei, dass Unternehmen vorab genau analysierten, wo ihre Schwachstellen liegen, um diese dann konkret zu beheben. (cp)
Redaktion acquisa
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